Reduzierte Miete durch Hilfe bei Senioren

Günstig wohnen durch Unterstützung älterer Mitmenschen

Generationsübergreifendes Miteinander

Betäubende Stille in der einsamen VillaEtwas skeptisch

Gerade Senioren bewohnen oft Wohnungen oder Häuser, die nach dem Auszug der Kinder oder Ableben des Partners schlicht überdimensioniert sind.
Ausziehen wollen sie aber nicht, weil sie nicht mehr aus der gewohnten Umgebung gerissen, von Nachbarn und Freunden getrennt werden wollen.
Das Haus oder die Wohnung in Ordnung zu halten, bereitet älteren Menschen aber zunehmend Mühe und wird leicht zur Last.

Wohnen bei Senioren, 50+

Oft sind sie dabei überfordert und benötigen kleine Dienstleistungen, z.B. Einkaufen, Gartenarbeiten, Müllhinaustragen, Wäscheaufhängen, leichte Hausarbeiten, mal Fensterputzen, Versorgung von Haustieren usw.
Manche haben leichte Behinderungen, müssen die Treppe hinaufgeleitet werden, sind auf Vorlesen von Artikeln aus der Zeitung angewiesen, weil die Augen zu schwach sind und ähnliches. Andere wünschen Begleitung auf Konzerte, zum Arzt und dergleichen.
Es geht also um leichte Tätigkeiten, für die in der Regel nicht unbedingt ein teurer Hilfsdienst in Anspruch genommen werden müsste.
Eine Untervermietung mit Unterstützung im Haushalt kann Senioren ganze neue Chancen bei der Gestaltung ihres Lebensalltags eröffnen.

Selbständigkeit bewahren

Es geht bei älteren Menschen nicht zuletzt auch um eine Stärkung ihres Strebens nach Eigenverantwortlichkeit und Selbstbestimmung, kurz Autonomie. Ihr Problem ist es, dass ihr altbekanntes Umfeld mit allen sozialen Kontakten nach und nach schwindet.
Eine Wohnpartnerschaft ist geeignet, einer etwaigen Vereinsamung entgegenzuwirken und so den Austausch der Generationen zu fördern, 
Obwohl viele es weit von sich weisen würden, so ist doch vielen Vermietern doch ein gelegentlicher Gesprächspartner am wichtigsten. Abends mal ein Schwätzchen zu halten, sich auszutauschen, tut ihnen ungemein gut.

Neue Wohnformen - mehrere Generationen in selbstverwalteten Wohnprojekten

Es können Wohnungen sein, aber auch ganze Häuser, meist sind sie selbstorganisiert, gelegentlich steht als gute Seele die Gemeinde dahinter oder eine andere Institution.
Vielfach ist Hilfe hochwillkommen, denn die Jungs und Mädels können oder wollen nicht mehr alles selbst erledigen. Eine tolle Chance für etwas jüngere Interessenten, die sich gegen Mietminderung engagieren wollen.

Bedingung: Man muss sich auf ältere Leute einlassen wollen und können, tolerant, nachsichtig und verständnisvoll sein.
Vieles war früher anders und natürlich besser, vieles wird in einer überkommenen Art und Weise bewerkstelligt oder "muss" so sein, wie es immer war. Dann ist es eben so.
Basta!

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